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Erzgebirge/Saazerland

Die Erzgebirgstracht

(beschrieben von Friederike Wagner)

tracht_erzgebirgeNach der Vertreibung entwickelte Jobst aus Stolzenhain (Kreis Komotau/Chomutov) eine Erzgebirgstracht, das "Ohziehzeich".

Es handelt sich um eine einfache Tracht, deren einziger Schmuck die handgeklöppelten Spitzen an Bluse und Schürze sind. Die Bluse aus weißem Leinen hat einen runden Halsausschnitt aus Klöppelspitze und lange Ärmel mit Klöppeleinsatz am Oberarm und am Bündchen.

Das Leibl oder Mieder ist einfarbig, besitzt einen runden Ausschnitt und einen schmalen, hohen Rücken, der in Bogen ("Klafirln") ausläuft.

Der Kittel besteht aus Leinen mit einem kleinen Blumenmuster, das farblich zum Mieder paßt. Er ist zweieinhalb bis drei Meter weit. Die Schürze aus weißem Leinen kann im unteren Viertel einen waagrechten Klöppelspitzeneinsatz mit unten angesetzter Spitze erhalten. Bei einer anderen Variante weist die Schürze zahlreiche senkrecht verlaufende Klöppelspitzeneinsätze zwischen schmalen weißen Stoffbahnen auf. Auch eine längs gestreifte Leinenschürze ist möglich.

 

  • Abbildung: Trachtenberaterin Friederike Wagner in der Erzgebirgstracht (Foto: Erich Rudel)
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Immaterielles Kulturerbe Kuhländler Tänze

Wir gratulieren Christine Rösch, Obfrau der Heimatgruppe Kuhländchen in München, und dem Landschaftsbetreuer Ulf Broßmann zur Eintragung der Kuhländler Tänze in das Register Guter Praxisbeispiele des Bayerischen Landesverzeichnisses des Immateriellen Kulturerbes.