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Auf Initiative von Jan Jakubik, dem Kirchenpfleger und Ortsvertreter von Taschendorf, begann man 2001 mit Sanierungsarbeiten an der Kirche im Ort. Sie ist dem Hl. Martin geweiht und wurde 1916 erbaut.
Nach gründlichen Voruntersuchungen erfolgte die Planung. In einem ersten Bauabschnitt sollten die undichten Dächer der drei Türme ausgebessert werden, was dann auch geschah. 2004 folgte der zweite Bauabschnitt. Nun war es möglich, das gesamte Kirchendach zu sanieren. Die originalen Dachplatten waren 1969 durch ein Blechdach ersetzt worden. Dieses war im Lauf der Jahre undicht geworden, sodass Wasser eindrang und das darunter liegende Gebälk schädigte.
Da diese Sanierungsmaßnahmen sehr umfangreich waren, baten der tschechische Initiator bzw. die Pfarrgemeinde Taschendorf die Angehörigen der Heimatgemeinde in Deutschland um Unterstützung. In Ortsbetreuer Karl Pesch fand man den richtigen Ansprechpartner. Dieser erklärte sich sofort dazu bereit, unter seinen Landsleuten eine Spendensammlung zu organisieren. Auf tschechischer Seite kamen Gelder von Seiten der Kirchenverwaltung und der Gemeinde sowie vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Prag.
Alle handwerklichen Arbeiten wurden von den tschechischen Projektpartnern organisiert und an örtliche Fachleute vergeben.
Im Jahr 2005 wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst und viel Musik der erfolgreiche Abschluss des Projekts begangen.
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