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Auf dem städtischen Friedhof von Neutitschein wurde 2005 eine Gedenkstätte für die verstorbenen deutschen Bewohner eingeweiht.
130 Grabsteine waren dazu in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von aufgelassenen Gräbern zusammengetragen und saniert worden. Einige wenige tschechische Grabsteine waren ebenfalls darunter. An einem gesonderten Platz innerhalb des Friedhofs stellte man diese Denkmäler zu einem neuen Ensemble zusammen. Sie erinnern an die Vergangenheit des Ortes.
Dieses grenzüberschreitende Projekt wurde wesentlich von der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Ivan Týle mitgetragen. Die Heimatvertriebenen spendeten Geld, damit es nach ihren Vorstellungen realisiert werden konnte.
In einer gemeinsamen Feier, zu der auch 50 Landsleute aus Deutschland angereist waren, übergab man die Gedenkstätte der Öffentlichkeit. Dabei wurden symbolträchtig zwei Bäume gepflanzt: die Deutschen setzten den Baum der Tschechen, eine Linde, und die Tschechen wiederum pflanzten eine Eiche, den Baum der Deutschen. Im Rahmen der Feier wurde dem stellvertretenden Bürgermeister Pavel Wessely für sein Engagement die "Kuhländchenmedaille" verliehen.
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