Dokumentation
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Projekte

Mankendorf / Mankovice
Heimatkreis: Neutitschein
Heimatlandschaft: Kuhländchen
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Renovierung der Kirche in Mankendorf / Mankovice

Auf eine frühere Initiative des Bürgermeisters Antonín Berger aus Mankendorf geht die Renovierung der Kirche zurück. Auf der Suche nach Partnern, die bereit waren, das umfangreiche Projekt mitzufinanzieren, stieß er auch auf die Heimatgemeinde. Er sprach Ortsbetreuer Josef Christ deswegen an und bat ihn um Unterstützung des Projekts. Durch Spenden der Heimatvertriebenen sollte das Gotteshaus in mehreren Etappen instand gesetzt werden können.

Auf dieses Ansuchen gingen die Heimatvertriebenen ein. Sie sammelten unter den Landsleuten und entschieden sich für ausgesuchte Projektteile. Letztendlich bezahlten sie die Renovierung der beiden Statuen vor dem Eingangsportal, die Instandsetzung der Kirchturmuhr, die Generalüberholung der Orgel und die Erneuerung der kaputten Dachrinnen. Damit waren wichtige Schritte innerhalb des Gesamtprojekts getan.

Die Sanierungsarbeiten fanden in den Jahren 1997 bis 2001 statt. Sie wurden von der Gemeindeverwaltung koordiniert. Ausführende waren zum größten Teil tschechische Helfer. In kleinerem Umfang beteiligten sich die Heimatvertriebenen selbst aktiv an den Arbeiten vor Ort.

Bis 2007 wurde auch noch die Schäden im Kirchendach und im Dachstuhl ausgebessert. Mit weiteren vier restaurierten Heiligenfiguren aus der alten Kirchenausstattung – Hedwig, Patronin Schlesiens, Anna Selbdritt, Theresia von Avila, Josef – soll der Kirchenraum künftig wieder geschmückt werden. Auch dies wurde durch private Spenden von Vertriebenen unterstützt.

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