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Mankendorf / Mankovice
Heimatkreis: Neutitschein
Heimatlandschaft: Kuhländchen
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Sanierung von Grabdenkmälern und Errichtung einer Gedenkstätte für die Gefallenen auf dem Friedhof von Mankendorf / Mankovice (1997/1998)

Heimatortsbetreuer Josef Christ bemühte sich sehr um die Instandsetzung alter Grabdenkmäler auf dem Friedhof von Mankendorf bei Odrau. Er erreichte es auch, dass eine Gedenkstätte für die gefallenen früheren Bewohner dieses Ortes geschaffen wurde. In Verhandlungen mit Bürgermeister Antonín Berger und Pfarrer Bohuslav Novák wurden seine Pläne im Vorfeld besprochen. Danach erhielt er die Bewilligung durch die Behörden. Gleichzeitig bemühte sich der Initiator um Spendengelder. Sie sollten helfen, alle Maßnahmen zu finanzieren. Letztendlich kamen diese Gelder ausschließlich von den Vertriebenen aus Mankendorf.

Unter der Aufsicht von Lubomir Szybowski aus Mankendorf sanierten tschechische Arbeiter insgesamt neun Grabsteine. Sie stammten von alten, aufgelassenen Grabstellen deutscher Familien aus Mankendorf. An einer zuvor festgelegten Stelle innerhalb des Friedhofs wurden sie zusammengefasst, neu aufgestellt und mit einer frisch gepflanzten Thujenhecke umgeben. Der mittlerer Bereich ist gepflastert, zentral steht ein renovierter alter Grabstein und davor eine neue, zweisprachige Gedenktafel mit der Inschrift:
"Wanderer gedenke derer, die über viele Jahrhunderte hier ihre letzte Ruhestätte fanden. Gottes Friede senke sich in dein Herz. Mankendorf im Jahre 1997." Auf einer Bodenplatte davor steht "Dona nobis pacem".
Neben diesem Ort des Gedenkens ließ Herr Christ ein separates Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege errichten. Es wird ebenfalls von einer Thujenhecke eingerahmt und erinnert mit seiner großen Namenstafel an alle gefallenen früheren Bewohner des Ortes. Auch hier sind die Inschriften mehrsprachig:
"Dona nobis pacem. In ehrendem Gedenken für alle gefallenen und vermissten Mankendorfer. Mankendorf am 23. Mai 1998".
Am 6. 9.1997 wurde das Ensemble mit den renovierten Grabsteinen geweiht, am 23.5.1998 war das Kriegerdenkmal fertig und wurde seiner Bestimmung übergeben. Beide Aktionen fanden die Unterstützung und das Wohlwollen der örtlichen Bevölkerung.

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Die sanierten und wieder aufgestellten Grabsteine früherer Bewohner von Mankendorf 1997. Auf dem Ortsfriedhof befindet sich seit 1998 auch ein neu errichtetes Gefallenendenkmal.