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Kunewald / Kunín
Heimatkreis: Neutitschein
Heimatlandschaft: Kuhländchen
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Sanierung der Fürstenberg-Kapelle in Kunewald / Kunín

Die intensiven partnerschaftlichen Kontakte der Heimatvertriebenen zu ihrer früheren Gemeinde Kunewald ermöglichten im Jahr 1996 mehrere Renovierungsmaßnahmen an Denkmälern im Ortsbereich. Darunter war auch die Grabkapelle für Angehörige des Adelsgeschlechts derer von Fürstenberg. Diese Herrschaften kauften sich 1872 am Ort ein und wohnten bis 1895 im dortigen Schloss. 1889 ließen sie für ihre Toten die so genannte Fürstenberg-Kapelle errichten, einen kleinen Kirchenbau auf ihrem Territorium.

Die genannte Kapelle wurde erst im Jahr 1991 und da zum ersten Mal seit der Vertreibung wieder für Besucher geöffnet - auf Bitten angereister Heimatvertriebener. Obwohl sich das kleine Bauwerk erstaunlicherweise in keinem schlechten Zustand befand, wurde es auf Anordnung des Kunewalder Bürgermeisters František Kojetinský in der Folgezeit doch grundlegend renoviert. Dies lag ganz im Interesse seiner Gemeindevertretung, denn diese betrachtet auch jenes Bauwerk als Teil der kulturhistorischen Denkmäler des Ortes und setzt sich für deren Erhalt ein.
So übernahm die Stadtverwaltung einen Großteil der Sanierungskosten. Beteiligt haben sich daran aber auch die Heimatvertriebenen in Deutschland. Eine größere Einzelspende wurde schließlich von einem Nachfahren der Fürstenberger gegeben, der heute in Österreich lebt.

Bei der Renovierung der Kapelle wurde das Dach ausgebessert, alle Grabplatten im Inneren des Gebäudes wurden überholt und aufgefrischt, das Mauerwerk gründlich gesäubert, die alten Buntglasfenster gereinigt und ausgebessert sowie das Mauerwerk frisch gestrichen. Altar und Bänke unterzog man ebenfalls einer Renovierung.

Die Einweihung der renovierten Grabkapelle durch Heimatpfarrer Heikenwälder fand am 17. Mai 1997 statt. Regen Anteil nahmen dabei ehemalige und heutige Bürger von Kunewald.

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1997 wurde die frisch renovierte Grabkapelle der Fürstenbergs im Friedhof von Kunewald geweiht.