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Kohlstatt bei Radl / Milíře / Rádlo
Heimatkreis: Gablonz
Heimatlandschaft: Polzen-Neiße-Niederland
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Renovierung der Kapelle "Zur Schmerzhaften Muttergottes" in Kohlstatt / Milíře bei Radl / Rádlo

Im Mai 2000 konnten 40 ehemalige deutsche und eine Anzahl jetziger tschechischer wie heimatverbliebener deutscher Bewohner von Radl / Rádlo und Umgebung die Zweihundertjahrfeier der Einweihung des Kapelle "Zur Schmerzhaften Muttergottes" in Kohlstatt / Milíře feierlich begehen.

Innerhalb nur eines Jahres waren die Spendenmittel auf Initiative von Alfred Demuth über Sammlungen des Heimatortes und mit Hilfe eines Zuschusses der Diözese Augsburg verschafft und das Kirchlein, das sich noch im Sommer zuvor in einem trostlosen Zustand befunden hatte, renoviert worden. Die Kirche war 1798-1800 von dem Goldschmied Anton Dittrich erbaut worden. Zugleich konnte man der 1525 durch Köhler erfolgten Gründung Kohlstatts gedenken.

Den Festgottesdienst feierten der gebürtige Gablonzer P. Hadrian Lucke OFMCap und der Gablonzer Dechant A. Bratršovský. Die musikalische Gestaltung besorgte Hans Lau aus Morchenstern und Petr Hájek, ein Geiger des Theaterorchesters in Reichenberg. Die Festansprache hielt Alfred Demuth, beleitet von Grußworten der Bürgermeister von Radl, Jaroslav Cvrček, und seines Kollegen aus Reichenau / Rychnov, Ing. František Chlouba, dessen Ehefrau Renata die Radler Kirche betreut.

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Festgottesdienst anläßlich der Renovierung der Kapelle "Zur Schmerzhaften Muttergottes" in Kohlstatt / Milíře bei Radl / Rádlo