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Südmähren

Südmährische Werktagstracht

(beschrieben von Liesbeth Leisner-Bühler)

tracht_suedmaehrenDie beschriebenen Trachten wurden im Gebiet Znaim und Joslowitz getragen.

Zum weißen Hemd ("Pfoad") aus Leinen oder Baumwolle mit langen Ärmeln und Stehkragen trägt der Mann einen kurzen, taillierten und doppelreihig geknöpften Spenzer oder Janker aus blau-schwarz kariertem Kalmuk. Die Hose ist schwarz, die Lederstiefel ebenfalls. Die Schürze ist aus blauem Baumwollköper und wird an einer Ecke hochgeschlagen. Der Mann trägt ein Halstuch aus farbiger Baumwolle, aber keine Kopfbedeckung.

Die Werktagstracht der Frau besteht aus einem weißen Hemd ("Pfoad") aus Baumwolle oder Leinen mit kurzen glatten Ärmeln und einem schlichten Halsausschnitt. Dazu gehört ein Leibchenrock mit blaugestreiftem Mieder und blaugestreiftem Rock oder rot-schwarz gestreiftem Mieder und schwarz-weiß gestreiftem Rock. Vorder- und Rückenteil des Mieders sind längs-, Latz und Träger quergestreift. Der Latz ist mit zwölf Silberknöpfen versehen. Die baumwollene Schürze ist immer blau, es ist eine Halbschürze ohne Bänder mit weißen Steppnähten und Monogramm über dem Saum. Der Rock wird "gestiftelt" und reicht bis etwa zur halben Wade, der Saum wird mit rotem "Blech" versehen. Der Unterrock blitzt am Saum nicht hervor. Zu weißen Strümpfen werden einfache, schwarze Trachtenschuhe getragen.

 

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Immaterielles Kulturerbe Kuhländler Tänze

Wir gratulieren Christine Rösch, Obfrau der Heimatgruppe Kuhländchen in München, und dem Landschaftsbetreuer Ulf Broßmann zur Eintragung der Kuhländler Tänze in das Register Guter Praxisbeispiele des Bayerischen Landesverzeichnisses des Immateriellen Kulturerbes.